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//  FAQ - Häufige Fragen

Nachfolgend werden häufig gestellte Fragen zu e-Bikes und Pedelecs abgehandelt.

Was ist ein Pedelec?

Definitionen
Ein Pedelec gilt in der EU als ein normales Fahrrad, was heißt: Es ist weder ein Führerschein vorgeschrieben, noch besteht hierfür eine Helmpflicht. Das Pedelec darf zusätzlich zum Geschwindigkeitsaufwand des Fahrers eine maximale Motordauerleistung (S1-Betrieb) von 250 W bereitstellen und muss zudem bei Erreichen der festgesetzten Höchstgeschwindkeit von 25 km/h (+/- 10%) progressiv abregeln.

Welche Vorschriften gelten im Straßenverkehr für E-Bikes/Pedelecs?

Vorschriften
Verunsicherung bei Nutzern, Interessenten und teilweise auch bei Anbietern besteht insbesondere zur fraglichen Zulassungs-, Fahrerlaubnis- und Helmpflicht in Zusammenhang mit dem Betrieb von Elektrorädern. In den 3 PDF-Dateien rechts im grauen Balken finden Sie allgemeine Hinweise, den Vergleich zwischen E-Bike & Pedelec, eine Vorschriften-Übersicht Pedelec & E-Bike und ergänzende Informationen zu E-Bikes & Pedelecs - Tipps Ihrer Polizei.
Weitere Informationen finden sie auch unter www.gib-acht-im-verkehr.de und www.schuetze-dein-bestes.de

Sind die Motoren auf eine bestimmte Akku-Spannung festgelegt?

Akkuspannung
Prinzipiell können alle Motoren mit verschiedenen Spannungen betrieben werden. Es gilt: Je höher die Spannung, desto höher die Drehzahl. Die e-Bike-typischen Spannungen beginnen bei etwa 24V und reichen bis zu einer (von der EU-Norm für Pedelecs aus Sicherheitsgründen festgesetzten) Höchstspannung von 48V. Als sogenannten ”Standard” hat sich bisher eine Spannung von 36V - 37V erwiesen. In der Regel ist bei den meisten Controllern (Reglern) eine Akku-Spannung von 24V bis 48V ohne Probleme möglich. Wird das System jedoch mit einer höheren Spannung betrieben als dies zugelassen ist, kann es unter Umständen dazu führen, dass die Unterspannungsabschaltung des Controllers nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert oder sich gar komplett ausschaltet. Außerdem entsteht bei einer erhöhten Spannung eine sogenannte Verlustleistung, das heißt: Es kommt zu einer Überhitzung des Motors, was zur Folge hat, dass Sie möglicherweise ”zu schnell” werden. Wir können keine Gewährleistung für diverse Motorschäden übernehmen, die durch Überhitzung beziehungsweise durch Fehlgebrauch (zu hohe Spannung) entstanden sind. Aus diesem Grund achten Sie bitte immer darauf, die vorgeschriebene Höchstspannung nicht zu überschreiten!

Sind alle Komponenten untereinander kompatibel? Kann ich meinen Motor mit einem beliebigen Controller eines anderen Herstellers kombinieren?

Kompatibilität der Komponenten
Aus technischer Sicht lassen sich alle permanent-erregten Drehstrommotoren mit beliebigen, handelsüblichen Controllern für Fahrräder betreiben. Geachtet werden muss hierbei jedoch unbedingt auf die korrekte Kombination für alle Kabelverbindungen, die sich zwischen Motor und Controller (3 Motorphasen und 5 Hallsensorkabel) befinden und nicht standardisiert sind. Zudem müssen die Steckverbindungen meistens ausgetauscht oder entsprechende Adapterkabel konfektioniert werden.

Wir empfehlen nur Einzelkomponenten unseres komplett gelieferten Systems zu verwenden. Bei der Verwendung von Einzelkomponenten verschiedener Hersteller erlischt die Garantie.

Kann ich mit meinem Bike die elektrisch unterstützte Funktion permanent nutzen?

Unterstützung
Es werden unterschiedliche Motor- und Akkuversionen mit unterschiedlichen Reichweiten angeboten. Für eine permanente Nutzung sind die stärkeren Motoren und Akkus (BionX PL 250HT, BionX PL 250HT RR L) zu empfehlen, die vom Hersteller mit einer Reichweite bis zu 90 km mit einer Akkuladung angegeben sind.

Muss ich eine hohe Stromrechnung befürchten?

Stromrechnung
e-Bikes benötigen im Durchschnitt nur 5 bis 15 Wattstunden (Wh) elektrische Energie pro Kilometer. Bei einem mittleren Verbrauch von angenommenen 10 Wh/km, kommen Sie also mit einer Kilowattstunde elektrischer Energie in der Regel 100 km weit. Dies bedeutet aus finanzieller Sicht: 100 km Fahren bei nur etwa 20 Cent Stromkosten! Selbst bei extrem hohen Fahrleistungen von beispielsweise 10.000 km pro Jahr belaufen sich die jährlichen Strommehrkosten auf nicht mehr als etwa 20 Euro.
 
 
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